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Eine knappe Einführung in das Wesen der Huna-Lehre
- Definition
- Die drei Selbste
- Mana-Hochladung
- Huna-Gebetshandlung
- Kala
Eine knappe Einführung
in das Wesen der Huna-Lehre
Ich möchte hier versuchen, in Grundzügen das Wesen der Huna-Lehre
wiederzugeben, wie sie von ihrem Wiederentdecker Max Freedom Long in über
50jähriger Forschungsarbeit niedergelegt wurde und von der Huna-Research
Inc. in Missouri, USA, gelehrt wird. Selbstverständlich kann damit nur eine
grobe Orientierung über diese ebenso einfach zu praktizierende wie
wirkungsvolle Methode gegeben werden, und der Leser ist eingeladen, sich
anhand der angegebenen Literatur oder anderer Quellen selbst ein Urteil zu
bilden.
Definition
Huna bezeichnet ein System von Psychologie, Philosophie und
einigen religiösen Elementen. Es wurde über Jahrtausende von den
hawaiianischen “Kahunas” als Geheimlehre (“Huna bedeutet Geheimnis")
in mündlicher Überlieferung weitergegeben und drohte mit der christlichen
Missionierung Hawaiis nach und nach verloren zu gehen.
Max Freedom Long begann Anfang der 20er Jahre dieses Jahrhunderts, die
Geheimnisse dieses Systems zu ergründen, und präsentierte in über
50jähriger Forschungsarbeit ein geschlossenes, anwendbares Konzept, mit dem
jeder ernsthaft Interessierte zuverlässig angestrebte Ziele
erreichen, Probleme lösen und in seiner spirituellen Entwicklung
vorankommen kann.
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Die drei
Selbste
Die “Kahunas” erkannten, daß der menschliche Geist in drei
Bewußtseinsebenen unterschieden werden muß, die jeweils unterschiedliche
Aufgaben und Fähigkeiten haben. Das Verständnis dieser drei sog. Selbste
und ihres Zusammenwirkens bildet nicht nur die unverzichtbare Grundlage für
die Arbeit mit Huna, sondern es zeigt auch, warum wir in Unkenntnis dieser
Zusammenhänge so oft unsere Ziele nicht erreichen.
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Das Mittlere Selbst
Das Mittlere Selbst kann mit unserem Wachbewußtsein gleichgesetzt
werden. Seine Aufgabe besteht darin, Ziele zu setzen, Entscheidungen zu
fällen und die Resultate zu bewerten. Dazu verfügt es über die Fähigkeit
der Visualisierung, des logischen Denkvermögens, der Sprache und der
Argumentationsfähigkeit. (Es hat eine ganz wichtige Aufgabe sich Selbst und
dem Unteren Selbst gegenüber)
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Das Untere Selbst
Das Untere Selbst kontrolliert die autonomen Körperfunktionen, empfängt
die Sinneseindrücke und leitet sie an das Mittlere Selbst weiter, es bildet
Gewohnheiten (kann aber, da es kein logisches Denkvermögen besitzt, nicht
entscheiden, ob diese förderlich oder schädlich sind), es erzeugt sämtliche
Emotionen, ist der Sitz des Erinnerungsvermögens (das Mittlere
Selbst hat kein Gedächtnis) und besitzt, anders als das Mittlere Selbst,
einen Zugang zum Hohen Selbst. Erfährt es keine Anleitung durch das
Mittlere Selbst, steuert es unser Schicksal nach eigenem Belieben.
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Das Hohe Selbst
Das Hohe Selbst ist zum einen der spirituelle Teil unserer
Persönlichkeit, und zum anderen ist es auch Teil einer übergeordneten
Macht. Es hat unmittelbaren Zugang zu sämtlichem Wissen, arbeitet bei
Bedarf mit den anderen Hohen Selbsten zusammen und weiß um die besten
Wege zur Erreichung unserer Ziele. Das Hohe Selbst kann uns bei unseren
Entscheidungen leiten, und es sorgt zuverlässig dafür, daß sich unsere
Gedanken in unserer Welt materialisieren.
Das Hohe Selbst stellt seine Hilfe jedoch nicht ohne ausdrückliche
Aufforderung zur Verfügung, z. B. um uns vor Fehlern zu bewahren, da es die
Autonomie des Mittleren Selbst respektiert. Es muß grundsätzlich über das
Untere Selbst um Unterstützung gebeten werden (Huna-Gebetshandlung).
(Anmerkung hierzu: Eigentlich stellt uns das Hohe Selbst immer und
überall seine Hilfe und Führung zur Verfügung, jedoch haben sich die
meisten heutzutage lebenden Menschen mehr oder weniger stark von dieser
göttlichen Führung (“scheinbar”) getrennt und leben in diesem Zustand der
“Trennung” und des nichtvertrauens und glauben, dass Sie besser damit
verfahren wenn Sie ihrem logischen Verstand alleine Vertrauen schenken oder
wie es auch in vielen Fällen zu beobachten ist dann wieder ganz ihren
emotionalen Schwankungen unterworfen sind und sich damit auch nicht gerade
den besten Dienst erweisen. Jedoch ist dann “Gott Sai Dank” auch häufig
eine “Verhaltensweise” zu beobachten dass sich Menschen instinktiv in
Notsituationen und Fällen in denen man gar keinen Rat mehr weis sich doch
noch auf eine Art Hilfsgebet (welches mit einem starken Wunsch und mit viel
Energie verbunden ist) besinnen - was auch dann sehr oft beantwortet wird -
obwohl dies dann meist von den Menschen recht schnell wieder “vergessen”
wird.)
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Mana-Hochladung
Mana bezeichnet eine bestimmte Form von Lebenskraft. Sie wird in
der sog. Mana-Hochladung auf Veranlassung des Mittleren Selbst vom Unteren
Selbst in großer Menge im Körper angesammelt und bildet die energetische
Grundlage für die Ausführung der Huna-Gebetshandlung.
Mana kann aber auch sehr wirkungsvoll zur Belebung des Körpers im Alltag
sowie zu Heilungszwecken eingesetzt werden.
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Die
Huna-Gebetshandlung
Bitte vergessen Sie für einen Augenblick das alltäglich
vieltausendfach in unseren Kirchen ohne jede emotionale Beteiligung
heruntergeleierte Vaterunser. Das ist kein Gebet in dem hier gemeinten Sinne.
Und bewirken tut es in dieser Form in der Regel auch nicht viel.
Die Gebetshandlung der Kahunas ist ein einfaches, logisch gegliedertes
Vorgehen, das in der Regel wiederholt und mit vollem Engagement auszuführen
ist. Im folgenden sind die Hauptschritte kurz skizziert:
- Zunächst ist vom
Mittleren Selbst in allen Einzelheiten zu entwerfen, was
angestrebt wird (aber nicht unbedingt wie, denn das weiß das Hohe
Selbst viel besser). Dabei sind auch die Auswirkungen auf andere zu
bedenken. Nur ein exaktes Bild kann und wird vom Hohen Selbst in
der gewünschten Weise umgesetzt werden. Ziele, die anderen schaden,
werden vom Hohen Selbst nicht unterstützt.
- Das Untere Selbst
wird gebeten, eine Mana-Hochladung vorzunehmen und das
Gebetsbild zusammen mit Mana an das Hohe Selbst zu übersenden.
- Bis zum Eintreten
der Ergebnisse wird dem Hohen Selbst täglich über das Untere Selbst
Mana übermittelt.
Wichtig ist, sich genauestens darüber klar zu werden, was erreicht
werden soll. Das Gebetsbild ist wie ein Samenkorn, das in den durch
Kala vorbereiteten Boden eingebracht wird. Dieser wird täglich mit
Mana gegossen, bis die Pflanze (das gewünschte Ergebnis)
herangewachsen ist.
Wird das Gebetsbild verändert, ist dies, als ob eine neue Aussaat
erfolgt. Wer täglich den Boden aufgräbt, um nachzusehen, ob der Same
schon keimt (Zweifel), wird kein erfolgreiches Wachstum seiner
Pflanzen erwarten können.
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Kala (Anmerkung: Hier
geht es nicht um das was man so weit hin “Moral” nennt auch um keine
Verurteilung und Richtig - Falsch. Hier gehts mehr darum um die
“Kellergeister”, “verdrängte Sachen” unverarbeitete Erlebnisse,
Schuldvorwürfe die man noch irgendwie wegen was hat - um Dinge halt mit
denen man Selbst mit Sich noch nicht ganz im reinen ist, das was auch
Gewissen genannt wird, auch wenn es oft völlig unlogisch ist für bestimmte
Sachen ein schlechtes Gewissen zu haben, aber wenns so ist sollte man sich
selbst und seiner Seele helfen und sich von dieser Last (“oft fühlt es sich
wie “Schuld” an) befreien - das geht mit Kala)
Die meisten Menschen nehmen es mit der “Moral” nicht mehr sehr genau.
Da versucht im täglichen Geschäft einer den anderen über´s Ohr zu hauen,
die einst auf ewig geschworene Treue in der Ehe ist längst vergessen, das
Finanzamt erfährt auch nicht alles usw. Hinzu kommt, daß viele in der
Kindheit mit ethischen Vorgaben konfrontiert wurden, die so streng waren,
daß sie früher oder später dagegen verstoßen mußten.
Das Mittlere Selbst kann derartige Vorkommnisse verdrängen oder sich
einreden, daß es sich um angemessene und völlig korrekte Verhaltensweisen
handle. Das Untere Selbst hingegen empfindet in diesen Fällen Schuldgefühle
und blockiert die Weitergabe des Gebetsbildes an das Hohe Selbst, so
daß die gewünschten Ergebnisse nicht eintreten können (und vielleicht sogar
genau das Gegenteil passiert weil das Untere Selbst meint dass es wegen
seiner “Unwürdigkeit” oder grossen Schuld die es auf sich geladen hat
leiden oder bestraft werden müsse - “unbewusste Selbstkasteiung”).
Hier muß das Mittlere Selbst Schuldfixierungen aus der Kindheit durch
Überzeugungsarbeit lösen,
muß tatsächlich begangenes Fehlverhalten durch vielfältige Formen des
Dienstes an der Allgemeinheit ausgleichen und es vor allem in der Zukunft
vermeiden. (aus ganzem Herzen ehrlich gemeinter guter Vorsatz)
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Literaturliste
- E. Otha Wingo, Das Huna-Arbeitsbuch:
Umfassende, leicht verständliche Einführung in alle Aspekte der
Huna-Lehre. Mehr braucht man eigentlich nicht zu wissen.
- Henry Krotoschin, HUNA-Praxis Bewußte
Lenkung des Schicksals: Kommentar von Otha Wingo: Ein praktisch
anzuwendendes HUNA-Lehrbuch, das im deutschen Sprachraum schon lange
fehlte:”
- Max F. Long, Kahuna-Magie:
Komplette Beschreibung des Huna-Systems und seiner Anwendung,
dazu viele Hintergrundinformationen. Ist nicht gerade leicht zu
lesen und eher für Fortgeschrittene zu empfehlen.
- Max F. Long, Geheimes Wissen hinter
Wundern: Ausführliche Darstellung der Wiederentdeckung des
Huna-Systems durch Max F. Long. Erläutert zugleich eine Vielzahl
parapsychologischer Phänomene. Zum Einstieg weniger geeignet.
(Anmerkung zu dieser Seite: Diese Seite
wurde zum Teil von eine Seite von TH.Lindenbauer vom 3.1.1999 übernommen,
leider war die Originalseite unter der ursprünglichen Adr. nicht mehr
auffindbar so dass sie hier übernommen und nicht als Link gesetzt wurde)
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